Mandalas ausmalen-Achtsamkeit

Achtsamkeit ist das Fundament der Dialektisch-Behavioralen Borderline Therapie. Achtsamkeit bedeutet, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Achtsamkeit wird unterteilt in Was-Fertigkeiten und Wie-Fertigkeiten. Was Fertigkeiten sind diejenigen Fertigkeiten, die uns aufzeigen, was genau wir voller Achtsamkeit tun können: Wahrnehmen, Beschreiben und Teilnehmen. Und die Wie-Fertigkeiten zeigen uns, wie wir das zu bewerkstelligen haben: Mit einer annehmenden Haltung, konzentriert und wirkungsvoll (zum richtigen Zeitpunkt).

Ich suche immer wieder nach neuen Achtsamkeitsübungen, mit denen ich Achtsamkeit üben kann. Man sollte täglich Achtsamkeitsübungen machen. Denn nur so bringt das uns auf Dauer etwas. Das Gehirn muss darauf erst konditioniert und neu verschaltet werden. Man geht davon aus, dass es mindestens fünf Wochen dauert, bis die Achtsamkeitsübungen in Form eines achtsameren Lebens wirklich Früchte tragen. Meist dauert es jedoch länger. Man braucht dafür also reichlich Geduld. Üben, üben, üben…

Mein Tagebuch zu schreiben könnte ebenfalls als eine Achtsamkeitsübung gewertet werden. Es würde dann zur Was-Fertigkeit „Teilnehmen“ gezählt werden. Genauso das Spielen eines Instrumentes. Sogar putzen lässt sich voller Achtsamkeit. Ich male gerne Mandalas aus oder betätige mich auch sonst gerne kreativ. Mandalas zu malen beruhigt mich enorm. Und das Schöne daran ist, dass man danach auch immer etwas zum angucken hat.

Die Mandalas male ich entweder mit normalen Buntstiften oder mit Fine-Liners. Die Fine-Liner gefallen mit besser, weil dann die Farben viel intensiver wirken, wie man nur unschwer an folgendem Mandala erkennt, das ich erst vor kurzem fertig gestellt habe. Mir gefällt es.

Mit liebem Gruß
Ruby
Mandala by Ruby

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